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Zivilschützer bauen Kohlenmeier auf, Mai 2011

Für einmal wurden die Zivilschützer zum Gehilfen einer Frau: Unter der Leitung von Doris
Wicki bauten die 10 Angehörigen verschiedener Truppengattungen in der letzten Woche
einen Holzkohlemeiler auf. Ausnahmsweise durfte die einzige Event-Köhlerin Europas aus
Entlebuch LU nur Kommandos geben, aber wegen eines angerissenen rechten Fusses selbst
nicht beim Bau mithelfen. "Es ist eine Qual, nur zuzuschauen", sagte sie.
Anlass für diesen aussergewöhnlichen Einsatz der Zivilschützer auf dem Elefantenplatz
im Säliwald war der Oltner Gewerbeverein, der dieses Jahr sein 125-Jahr-Jubiläum feiert.
In fünf Tagen galt es für die Zivilschützer, die 26 Ster Buchenspälte in eine runde Form
anzuschichten, den 2,5 Meter hohen Kohlenmeier mit Tannenchries zu überdecken und alles
schliesslich mit einer sogenannten Löschi, bestehend aus Kohlenstaub, kleinen Kohlestücke
und Erde, luft- und wasserdicht zu verschliessen. Danach beginnt der rund zehntägige
Verkohlungsprozess, der bis Ende Mai andauert. Der Kohlenmeier mit einem Durchmesser
von 6,5 Meter soll rund 2,5 Tonnen Holzkohle liefern, die vom Oltner Gewerbeverein
verkauft wird.
Für Sdt André Haefeli war nicht nur der Einsatz für ein kulturhistorisch wertvolles Handwerk
speziell: "Wir hatten genug Zeit für den Aufbau. Und im Wald war es sehr angenehm zu
arbeiten." Der Einsatzleiter lobte auch die Zusammenarbeit mit der Köhlerin Doris Wicki, die
solche Events drei bis vier Mal pro Jahr veranstaltet.

Weitere Bilder in der Fotogalerie
Zivilschützer bei der Arbeit
Die 10 Zivilschützer vermischen die Löschi mit Wasser und verschliessen damit den Holzkohlemeiler (im Hintergrund) luft- und wasserdicht. zVg

Datum der Neuigkeit 16. Mai 2011