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Führungsunterstützung R ZSO Olten führt Sirenenprobealarm in 9 Gemeinden durch, Februar 2011

Am 2. Februar 2011 führte die regionale Zivilschutzorganisation Olten unter der Leitung von Oblt Simon Gerber, Chef Führungsunterstützung den jährlichen Sirenenprobealarm durch. Die jährlichen Testläufe sind sinnvoll und nötig. Nicht nur um die Angehörigen des Zivilschutzes zu trainieren, sondern auch um allenfalls defekte Sirenen zu reparieren. Die für den Probealarm zuständige Gruppe Führungsunterstützung hat die Aufgabe, den regionalen Führungsstab zu unterstützen. Dieser kommt zum Einsatz, wenn die Blaulichtorganisationen mit einem Notfall- und/oder Katastrophenereignis nicht mehr selber fertig werden.

Jeden ersten Mittwoch im Februar werden in der Region Olten die stationären Sirenen auf den Gemeindegebieten von Dulliken, Starrkirch-Wil, Olten, Wangen b.O., Rickenbach, Hägendorf, Kappel, Gunzgen und Boningen auf ihre Einsatzfähigkeit getestet. Der Test verläuft in drei Phasen. In der ersten Phase findet die Auslösung um 13:30 Uhr vor Ort bei jeder Sirene von Hand statt. Um 13:40 werden die Sirenen per Knopfdruck aus der regionalen Zivilschutzzentrale ausgelöst. In Olten geschah dies dieses Jahr von der Einsatzzentrale der Stadtpolizei aus. Jährlich alternierend findet die Auslösung von der Kommandozentrale in der Stadthalle statt. In der letzten Phase um 13:50 Uhr werden die Sirenen von der Alarmzentrale in Solothurn ausgelöst.

Die Zivilschutzorganisation Olten ist neben 22 stationären Sirenen für acht mobile Sirenen verantwortlich. Die mobilen Sirenen werden im Ernstfall von den fünf Feuerwehren in der Region nach eigens definierten Routen durch abgelegene Gebiete gefahren. Einzelne Weiler und Höfe, in der Region Olten deren 15, werden per Telefon alarmiert.

Im Einsatz standen am Testtag in der Region Olten neben dem Kursleiter und dem Rechnungsführer 26 Zivilschutzangehörige. Davon waren sechs neue Stabsassistenten, welche letztes Jahr die zweiwöchige Grundausbildung des Zivilschutzes abgeschlossen hatten und nun erstmals als Angehörige des Zivilschutzes aufgeboten wurden. Grundsätzlich wird jede Sirene einem Zivilschutzangehörigen fest zugeteilt. Durch die Verjüngung der Gruppe Führungsunterstützung und diverse Wechsel mussten dieses Jahr bei der Hälfte der Sirenen eine Neuzuteilung vorgenommen werden.

Eine weitere Neuerung betraf die Kommunikation unter den Angehörigen des Zivilschutzes. Diese wird innerhalb der Gruppe Führungsunterstützung seit diesem Jahr nur noch mit den Polycom-Funkgeräten durchgeführt.

"Damit macht die Zivilschutzorganisation einen weiteren Schritt in Richtung Professionalisierung, denn im Ernstfall kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Mobilfunknetze alle einwandfrei funktionieren. Ich will in spätestens zwei Jahren mit der Führungsunterstützung für den Regionalen Führungsstab Olten (und auch die Blaulichtorganisationen) ein kompetenter Partner sein, auf den man sich im Ernstfall jederzeit verlassen kann. Dies setzt Vertrauen auf höchster Ebene voraus." erklärt der Chef Führungsunterstützung Oblt Simon Gerber.
Sirenenprobealarm in der Region Olten 2011
Chef Führungsunterstützung Oblt Simon Gerber bei der Einzel-Auslösestation für die Sirene Stadthaus Olten

Datum der Neuigkeit 1. Feb. 2011