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Die Zivilschützer sind diesmal als Biologen im Einsatz

Mit ihrem Einsatz im Areal OltenSüdwest leisten die Zivilschützer einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Entwicklung von Flora und Fauna. Dass sich dieses Engagement bezahlt macht, zeigt ein Rundgang auf dem Gelände.

Eine Woche lang standen unter der Leitung von Oblt Tobias Senn täglich 25 Zivilschützer der Regionalen Zivilschutzorganisation Olten auf dem Areal Olten SüdWest im Einsatz. Dieser als „Naturprojekt OSW“ bezeichnete Pflegeeinsatz wird bereits seit einigen Jahren jeweils im Spätsommer als externer Auftrag begangen. Hierzu wird das Areal in verschiedene Zonen unterteilt, welche während fünf Tagen von einzelnen Teams systematisch abgearbeitet werden. So werden beispielsweise die Sonnenhänge von Hölzern und Sträuchern befreit, um den Eidechsen einen optimalen Lebensraum zu bieten, Holzhaufen geschichtet, die den Tieren als Unterschlupf dienen oder das Gelände von wuchernden gebietsfremden Pflanzen befreit.

Die Witterung als Herausforderung
Als grösste Herausforderung bezeichnet Oblt Tobias Senn den Umgang mit der Witterung. Auf plötzliche Wetterumschwünge müsse rasch reagiert werden – denn die Zivilschutzleistenden sind der Witterung bei ihrer Tätigkeit auf der Ebene komplett ausgesetzt. Der Einsatz diene damit insbesondere auch der Festigung der Arbeitsabläufe zwischen der Einsatzleitung und den Gruppenführern. Als fachliche Ansprechperson steht Umweltingenieur Marcel Dasen zur Seite, welcher als ökologischer Begleiter der involvierten Stiftung Naturpark Olten SüdWest amtet.

Beliebte Tätigkeit
Gemäss Oblt Tobias Senn sei die Tätigkeit bei den Zivilschutzleistenden beliebt, würden sich doch meistens mehr Personen für einen Einsatz interessieren, als effektiv aufgeboten werden können. Da es sich um einen speziellen Einsatz handle und die Tätigkeit eine gewisse Beharrlichkeit erfordere, sei es wichtig, Leute im Team zu haben, welche auch ein persönliches Interesse mitbringen würden. So erstaune es nicht, dass im Rahmen des „Naturprojekts OSW“ immer wieder Biologen im Einsatz sind.

Einsatz für die Natur macht sich bezahlt
Dass sich die gezielten Eingriffe der Zivilschützer in den Lebensraum zahlreicher Tierarten lohnt, wird auf dem Rundgang rasch ersichtlich: Es können mehrere Exemplare der bedrohten „Blauflügeligen Sandschrecke“ beobachtet werden. Auch eine junge Eidechse zeigt sich und der „Glögglifrösch“ (die Geburtshelferkröte) fühle sich im Gebiet sehr wohl, so Marcel Dasen.


Bild von Zivilschützern
 

Datum der Neuigkeit 16. Sept. 2015