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Infogruppe wirft im Zivilschutz-Museum einen Blick in die Vergangenheit

Eine Sauerstoff-Wiederbelebungsmaschine, ein Verdunkelungsraum oder vier alte Velos ohne Räder: Die Infogruppe wagte bei ihrem alljährlichen Treffen Anfang Mai einen interessanten Blick in die Vergangenheit des Bevölkerungsschutzes. Beim Besuch des einzigen Zivilschutz-Museums der Schweiz in Zürich hatten die zwölf Zivilschützer, die normalerweise über die WK und Einsätze der regionalen Organisation berichten, mit dem ehemaligen Zivilschutzkommandanten der Stadt Zürich, Franz Freuler, gleich den Gründer des Museums als Referenten verpflichten können. Mit Witz und viel Wissen führte der 71-Jährige durch den Rundbunker, der 1941 als Sanitätshilfsstelle für 100 Zivilisten und als Truppenunterkunft für den Luftschutz gebaut wurde. Seit 2005 beherbergt der dreistöckige unterirdische Bau auf einer Ausstellungsfläche von 1500 Quadratmetern viele Installationen und Geräte im Originalzustand.

Die eingangs erwähnte Sauerstoff-Wiederbelebungsmaschine, auch "Pulmotor" genannt, sollte als eine Art Vorvorgängerin eines Defibrillators - wie es der Name schon sagt - Menschen wiederbeleben. Im Verdunkelungsraum wurde dem Besucher plastisch vor Augen geführt, wie es im Zweiten Weltkrieg gewesen sein musste, als alle Strassenlampen aus waren und auch in den Wohnungen und Häusern das Licht mit speziellen Verdunkelungsstoffen daran gehindert werden sollte, nach aussen zu dringen. Die feindlichen Kampfflugzeuge sollten so ihre Ziele nicht finden. Und schliesslich gab es im Bunker auch eine Lüftung: Falls der Strom ausgefallen wäre und die Frischluftzufuhr versagt hätte, hätte eine Umluftzufuhr auch mit Leibeskräften sichergestellt werden können - nämlich mit dem Tretmechanismus der vier zu Beginn genannten Velos.

Ein Besuch des Zivilschutz-Museums lohnt sich: Jeden ersten Samstag im Monat gratis Führungen um 14 und 16 Uhr. Infos auf www.stadt-zuerich.ch/zivilschutz-museum

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Frühere Ausrüstung vom Zivilschutz
Eine Auswahl von Zivilschutzgeräten im Museum

Datum der Neuigkeit 6. Mai 2015