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Ein Sirenenprobenalarm mit Tücken

Der alljährliche Sirenenprobenalarm am ersten Mittwoch im Februar ist eigentlich Routine. Doch in diesem Jahr war es zum letzten Mal besonders anspruchsvoll. Sogar der Zivilschutzkommandant selbst half mit herauszufinden, ob eine Sirene wirklich geheult hat.

"Schick mich nie mehr dorthin", sagt ein Zivilschützer. "Das war richtig unheimlich." Der Mann der Regionalen Zivilschutzorganisation Olten war aufgeregt, als er am frühen Mittwochnachmittag nach dem Sirenenprobenalarm in den Kommandoposten in der Oltner Stadthalle zurückkehrte. Tief im Keller eines Gebäudes suchte er nach dem Schalter, um den Alarm per Knopfdruck auslösen zu können.

Der Zivilschützer kann sich aber wieder beruhigen: Sein Chef, Oberleutnant Patrick Walser, wird ihn nie mehr in die Tiefen eines kaum zugänglichen Kellers schicken müssen. Oder in einen Wohnblock oder in ein Schulhaus, wo zuerst der Hauswart für die Eingangsschlüssel sorgen muss. Im ganzen Kanton werden derzeit die Sirenen mit dem dazugehörigen Schaltknöpfen erneuert. Letztere werden dann nicht mehr wie bisher innerhalb, sondern ausserhalb eines Gebäudes montiert. Leicht zugänglich bei einer Probe - und vor allem in einem Notfall.

Ein Sirenenprobenalarm hatte bisher umständliche Vorarbeiten zur Folge, die viel länger dauern, als der eigentliche Probenalarm. Marco Gatschet, der Chef der Sirenenabteilung, hat von jeder Sirene mit den dazugehörigen Schaltknöpfen ein Plan mit Fotos erstellt, damit der Zivilschützer die Sache auch wirklich findet.

Das hat sich auch dieses Jahr gelohnt: Die 42 Oltner Zivilschützer waren erneut die schnellste Organisation. Schon um 14.10 Uhr ging das Mail ein bei Hansruedi Affolter, dem Sirenenverantwortlichen des Kantons, dass alle 26 stationären Sirenen im Bevölkerungsschutzkreis Olten mit 12 Gemeinden einwandfrei funktionierten, - 40 Minuten nach dem ersten Alarm.

Nur eine Sirene machte kurzzeitig Kopfzerbrechen: Jene in der Kleinstgemeinde Wisen sollte durch eine Zivilperson kontrolliert werden. Di ese war jedoch per Handy nicht erreichbar. Zivilschutzkommandant Franco Giori selbst musste bei der Suche nach einer Ersatzperson mithelfen, welche die Sirene spontan gehört hatte. Schliesslich wurde man bei einer Wirtsfrau im Dorf fündig. Wo die ursprünglich angeschriebene Person eine Sirene gehört haben könnte, wurde auch noch eruiert - beim Skifahren in Saas Fee.

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Zivilschützer beim warten auf Testresultate
Zivilschutzkommandant Franco Giori (ganz links) und Anlagenchef Thomas Lüthi (3. v.l.) warten auf die Resultate des Sirenentests.

Datum der Neuigkeit 5. Feb. 2015