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Zivilschutzanlagen werden auf ihre Einsatzbereitschaft hin überprüft

Damit die Schutzanlagen in einem Notfall jederzeit bezugsbereit sind, müssen sie kontrolliert werden. Dazu wird eine 30 Seiten lange Checkliste abgearbeitet. Eine abwechslungsreiche Arbeit, wie ein Zivilschützer berichtet.

Zivilschützer Thomas Richard und Manuel Meier begutachten den Dieselmotor der Notstromanlage des Schutzraums in Dulliken. "Der Treibstoffschlauch hat ein Leck. Beim Zylinder oben spritzts aus der Zuleitung raus", erklärt der Anlageverantwortliche Markus Walter. Die drei Zivilschützer nehmen gerade den jährlichen Unterhalt gross an den Zivilschutzanlagen in Dulliken vor. Anfang Mai überprüfen die drei die gesamten Anlage in aller Gründlichkeit auf ihre Funktionstüchtigkeit für den Ernstfall. Eine an die 30 Seiten lange Checkliste gilt es abzuarbeiten und allfällige Mängel zu beheben. Die Liste wird vom Kanton bereitgestellt und gilt als Bedingung dafür, dass die Regionale Zivilschutzorganisation Olten die jährlichen Unterhaltsbeiträge für ihre Anlagen zugesprochen erhält. Die Zivilschützer überprüfen zum Beispiel den Lüftungsbereich, Wasser und Abwasser oder eben die Notstromversorgung.

Während derselben Woche sind auch in allen übrigen Gemeinden des grössten kantonalen Zivilschutzverbandes insgesamt 34 Zivilschützer unter der Leitung von Kursleiter Major Thomas Lüthi im Einsatz. Sie kontrollieren und warten total 19 Zivilschutzanlagen. Je nach Grösse und Funktion der Anlage sind diesen zwei oder mehr Anlagewarte fix zugeteilt. Diese kümmern sich dann auch während der kleinen Unterhalte, die im Februar, August und November durchgeführt werden um ihre zugeteilten jeweiligen Anlagen.

In Dulliken kümmert sich Markus Walter seit 2003 um die Zivilschutzanlagen. Er findet die Arbeit sehr abwechslungsreich und sinnvoll. Es gäbe jedesmal etwas, das geflickt werden müsse. Walter persönlich mag den technischen Aspekt seiner Aufgabe im Zivilschutz: "Hier komme ich auch mal in Kontakt mit Geräten, mit denen ich in meinem Beruf als Elektriker nichts zu tun habe und lerne Neues dazu. Das finde ich spannend."

Er erwähnt aber auch eine Schattenseite. Es sei jeweils etwas bedrückend, eine ganze Woche lang unter der Erde zu sein und kaum Sonnenlicht zu sehen. Das sei aber halb so schlimm. Die Stimmung innerhalb seines Teams sei sehr gut und auch die gute Zusammenarbeit mit Kursleiter Lüthi hebt er hervor. Eine optimale Voraussetzung dafür, dass sich die Schutzanlagen der Zivilschutzorganisation zum Ende der Woche alle wieder in einwandfreiem Zustand befinden.

Zivilschützer im Einsatz
Markus Walter (links) und Manuel Meier bei der Arbeit am Dieselmotor

Datum der Neuigkeit 14. Mai 2014