Willkommen auf der Website der Gemeinde Regionale Zivilschutzorganisation Olten



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen

Zivilschützer verbreitern Gehweg entlang der Aare

In Trimbach wurde ein Gehweg entlang der Aare ausgebaut. Dabei mussten die Zivilschützer bei den Arbeiten zum Teil sogar gesichert werden.

Zwischen Ende September und Anfang Oktober wurde der Gehweg entlang der Aare in Trimbach aufbereitet und verbreitert. Dabei konzentrierte sich der Einsatz der Regionalen Zivilschutzorganisation Olten auf die Höhe der Winznauerstrasse im Bereich der Rankwog. Dem Kälteeinbruch setzten die motivierten Angehörigen des Zivilschutzes ihre persönlich abgegebene Ausrüstung und geländetaugliches Schuhwerk entgegen. Diese schützte sie zuverlässig vor Wind, Wetter und dem teilweise schwierigen Gelände. Das schlechte Wetter vermochte die heitere Stimmung und den Tatendrang der gut funktionierenden Truppe nicht zu trüben.

Unter dem wachsamen Blick von Major Michael Hermann wagten sich die Zivilschützer gut gesichert ins steile Gelände, wo sie die Böschung zwischen Gehweg und Aare entlang des Ufers vom Pflanzenwerk befreiten. Dies war eine notwendige Vorarbeit, bevor die Befestigung und Stabilisierung des Gehwegbords in Angriff genommen werden konnte. Mithilfe von eingeschlagenen Eisenrohren und daran ausgerichteten Holzstämmen wurde der verbreiterte Gehweg aareseitig begrenzt. Mithilfe einer generatorbetriebenen Trennscheibe konnten die Eisenrohre direkt auf Platz auf die richtige Länge zugeschnitten werden. Anschliessend wurde der Gehweg mittels Rundsteinen und Sickerkies bedeckt und zuletzt mit Grien verdichtet. Dabei kamen verschiedene Werkzeuge zur Verwendung: Spitzhacken und Macheten oder Hämmer und Pickel, um nur einige zu nennen.

Das benötigte Material wurde vom Werkhof Trimbach gestellt und nahe des Einsatzorts deponiert, sodass die letzten Meter mit Muskelkraft und Schubkarren zurückgelegt werden konnten. Das bereitgestellte Material umfasste unter anderem 10 Eisenrohre und 6 Bundhaken Stahl, 6 Holzstämme, 2,5m3 Rundsteine aus Abbruchmaterial, 1m3 Sickerkies sowie 2m3 Grien. Von letzterem hat der Werkhof weitere 3,5m3 nachgeliefert, da die Zivilschützer speditiv gearbeitet haben und deswegen auch den Weg bis zur Eisenbahnbrücke befestigen konnten. Hierfür kam eine Vibroplatte zum Einsatz, mit welcher der gesamte aufbereitete Weg verdichtet wurde. Dadurch ist er nun widerstandfähiger und hat eine längere Lebensdauer.

Für die Absperrung des Gebiets wurde eine Blache verwendet, welche mit einem der vier neuen Motiven der regionalen Zivilschutzorganisation bedruckt war. Die Sicherung der im schwierigen Gelände tätigen Zivilschützer erfolgte mittels professioneller Befestigung an einem Seil, welches durch einen weiteren Zivilschützer kontrolliert gespannt und gelockert wurde. Hätte diese präventive Massnahme einen Sturz in die kalte Aare nicht verhindert, hätte die Schwimmweste womöglich das Schlimmste abwenden können. Glücklicherweise kam es nie dazu. Der Zivilschutzeinsatz konnte planmässig durchgeführt und als voller Erfolg verbucht werden. Sowohl Werkhofmitarbeiter wie auch der Bauverwalter der auftraggebenden Gemeinde Trimbach zeigten sich sichtlich zufrieden mit der Arbeitsweise und dem Endergebnis.

Weitere Bilder


Zivilschützer bei der Arbeit
 

Datum der Pressemitteilung 11. Okt. 2020